BdV - Bund der Vertriebenen
BDV

Liebe Besucherinnen und Besucher,

am 29. August werden wir den diesjährigen Tag der Heimat mit einer zentralen Auftaktveranstaltung in Berlin einläuten. Das Leitwort 2015, „Vertreibungen sind Unrecht – gestern wie heute“, ist aktuell – und gleichzeitig von zeitloser Gültigkeit.

 

Am Tag der Heimat erinnert der BdV seit nunmehr 65 Jahren öffentlichkeitswirksam – nach außen und nach innen – an das Leid und die Opfer, an die materiellen und immateriellen Verluste, die unsere Landsleute im mittleren, östlichen und südöstlichen Europa zu beklagen hatten. Wir erinnern aber auch an das reiche kulturelle Erbe, an die Wurzeln unserer Traditionen und Werte sowie an die positiven Impulse, die Vertriebene in unsere heutige Gesellschaft eingebracht haben. 

 

Klar ist: Der Gedenktag am 20. Juni, der 2015 erstmalig begangen wurde, ist der nationale Gedenktag der Bundesrepublik Deutschland. Das betont auch Bundeskanzlerin Angela Merkel in Ihrem Grußwort zum Tag der Heimat 2015: „Der 20. Juni ist nunmehr unser nationaler Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung. Er wird jährlich dazu beitragen, dass die Erinnerung an das Schicksal und die Kultur der deutschen Heimatvertriebenen lebendig bleibt.“

 

Der Tag der Heimat hingegen ist und bleibt der wichtigste Ankerpunkt im Jahreskalender der Vertriebenen und unseres Verbands. Auf den letzten 65 Tagen der Heimat haben die Vertriebenen – und mit den Jahren auch die stetig wachsende Zahl der Spätaussiedler – sowohl der eigenen Toten und Leidgeprüften der Vergangenheit gedacht, als auch beharrlich jeweils aktuelles Zeitgeschehen aufgegriffen und die dann notwendigen Forderungen in die Gesellschaft hineingetragen. Den Tag der Heimat werden wir auch weiterhin begehen – denn seine Legitimation bezieht er aus 65 Jahren verlässlichen Handelns des Bundes der Vertriebenen. Wie schreibt uns doch Innenminister Dr. Thomas de Maizière so treffend in seinem Grußwort: „Vergangenheit bewältigen, in der Gegenwart leben, Zukunft gestalten – so lässt sich die Arbeit des Bundes der Vertriebenen seit seiner Gründung auf den Punkt bringen.“


Mit freundlichen Grüßen
Dr. Bernd Fabritius MdB