BdV - Bund der Vertriebenen
BDV

Liebe Besucherinnen und Besucher,

als überparteilicher Verband steht der Bund der Vertriebenen im Dialog mit sämtlichen, im Sinne unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung tätigen Kräften, die sich gemeinsam mit uns in den Bereichen Verständigungs-, Erinnerungs- und Kulturpolitik sowie im Bereich der Integration engagieren. Dabei liegt es in der Natur der Sache, dass wir mit all jenen Partnern im In- und Ausland intensiver zusammenarbeiten, mit denen die Umsetzung unserer Anliegen möglich ist.

 

Insofern ist der Koalitionsvertrag, auf den sich die Spitzen der Unionsparteien und der SPD Anfang Februar einigen konnten, ein positives Signal für unsere Arbeit. Aus unserer Sicht ist es daher gut, dass nach der noch im selben Monat erfolgten Zustimmung von CDU und CSU nun auch das positive Votum der SPD-Mitglieder für die Koalitionsbildung vorliegt.

 

Mehr als fünf Monate nach der Bundestagswahl ist es Zeit, die im Vertrag enthaltenen guten Impulse in Regierungshandeln umzusetzen. So etwa im Bereich der Altersarmut bei Spätaussiedlern, wo im Zusammenhang mit der Grundrente und einer Fondslösung Ansätze formuliert wurden, wo es aber nach wie vor auch darum gehen muss, gesetzliche Benachteiligungen im Rentenrecht zu beseitigen. Überdies sollte sich die neue Bundesregierung verstärkt dafür einsetzen, zum einen das besondere Schicksal unserer Spätaussiedler als Teil unserer gemeinsamen deutschen Geschichte in Erinnerung zu halten und sie zum anderen in ihrem Bestreben zu unterstützen, in Deutschland heimisch zu werden. 

 

In unseren Arbeitsbereichen werden wir auch zukünftig auf sachgerechte Lösungen drängen.

 

Ihr
Dr. Bernd Fabritius