Zur Startseite des BdV - Bund der Vertriebenen
 

Aktuelles - Pressemitteilungen & News
Pressemitteilungen & News
Der BdV - Menschen & Strukturen
Ehrenamt
 
Info-Pool
Dokumentation der
Vertreibung der Deutschen
Informationsangebote
Publikationen
Mahn- und Gedenkstätten

In memoriam

Mahnmale und Gedenkstätten der Vertriebenen und Flüchtlinge in Deutschland und in ihren Herkunftsgebieten.

Schon kurz nach den Erlebnissen von Flucht, Vertreibung und Deportation begannen die Überlebenden in Westdeutschland mit der Errichtung von Gedenkstätten für Angehörige, Freunde und Nachbarn, die gewaltsam oder durch Erschöpfung, Hunger und Krankheit auf den Trecks oder in den Zwangsarbeiterlagern zu Tode gekommen waren. Die Toten der Heimat, deren Gräber unbekannt blieben oder deren Gräber sie nicht mehr pflegen konnten, in bleibender Erinnerung zu bewahren, war ihr Antrieb. Dies bezeugen die meisten Inschriften. Aber auch die Erinnerung an die unvergessene Heimat und der Dank an die aufnehmende Gemeinde finden sich auf den Inschriften. Die älteste von uns dokumentierte Gedenkstätte wurde im Jahr 1947 in Immenhausen (Hessen) errichtet. Die jüngste trägt ein Datum Oktober 2005.

Seit Beginn der 1950er Jahre wurden im Westen Deutschlands viele hundert Gedenkstätten errichtet. Zum Teil schlichte Kreuze oder Gedenksteine, zum Teil Artefakte von höchstem künstlerischen Wert. Nach dem Zusammenbruch der DDR wurden auch in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen/Schlesische Lausitz und Thüringen mehr und mehr Gedenkstätten eingeweiht.

Deutschland hat eine vielgestaltige und beeindruckende Gedenkstättenlandschaft für diesen Teil deutscher Geschichte aufzuweisen. Dies zu dokumentieren ist unser Ziel. Unsere Dokumentation umfasst zur Zeit über 1.400 Mahnmale und Gedenkstätten. Sie ist aber mit Sicherheit nicht vollständig. Manche Erinnerungsstätte ist in Vergessenheit geraten. Neue Erinnerungsstätten kommen hinzu. Wir sind daher für jeden Hinweis auf hier noch nicht erfasste Mahnmale sehr dankbar, im Wissen darum, dass diese Dokumentation nie vollständig sein kann. Allen, die durch Hinweise und Bildmaterial zu dieser Dokumentation beigetragen haben, sei herzlich gedankt.

Nach dem Zusammenbruch der kommunistischen Unrechtsregime bei unseren östlichen Nachbarn wurden viele Mahnmale und Gedenkstätten auch in den Herkunftsgebieten der Vertriebenen errichtet. Unsere Dokumentation enthält nur einen sehr kleinen Ausschnitt davon. Wir arbeiten an einer umfassenden Darstellung und bitten Sie auch hier um Mithilfe. Die Tatsache, dass sich Deutsche und Nichtdeutsche gemeinsam der Vertreibung und ihrer Opfer erinnern, ist ein sichtbares Zeugnis der Versöhnung.

Erika Steinbach MdB

Mahn- und Gedenkstätten

Mahnmale und Gedenkstätten nach Bundesländern

Baden-Württemberg
Aalen - Malsch
(PDF-Dokument, 5,5 MB)

Baden-Württemberg
Mannheim - Ziefalten
(PDF-Dokument, 5,7 MB)

Bayern
Abensberg - Lauf-Heuchling
(PDF-Dokument, 6,5 MB)

Bayern
Laufen - Zwiesel
(PDF-Dokument, 5,8 MB)

Berlin
(PDF-Dokument, 429 KB)

Brandenburg
(PDF-Dokument, 764 KB)

Bremen
(PDF-Dokument, 298 KB)

Hamburg
(PDF-Dokument, 164 KB)

Hessen
Allmendfeld - Geinsheim
(PDF-Dokument, 4,8 MB)

Hessen
Geisenheim - Lich-Eberstadt
(PDF-Dokument, 4,9 MB)

Hessen
Lich - Zwingenberg
(PDF-Dokument, 5,4 MB)

Mecklenburg-Vorpommern
(PDF-Dokument, 1,0 MB)

Niedersachsen
Achim - Hildesheim
(PDF-Dokument, 3,5 MB)

Niedersachsen
Holzminden - Wunstorf
(PDF-Dokument, 2,8 MB)

Nordrhein-Westfalen
Aachen - Hille
(PDF-Dokument, 4,5 MB)

Nordrhein-Westfalen
Hövelhof - Wuppertal
(PDF-Dokument, 4,4 MB)

Rheinland-Pfalz
(PDF-Dokument, 1,9 MB)

Saarland
(PDF-Dokument, 128 KB)

Sachsen
(PDF-Dokument, 769 KB)

Sachsen-Anhalt
(PDF-Dokument, 459 KB)

Schleswig-Holstein
(PDF-Dokument, 3,8 MB)

Thüringen
(PDF-Dokument, 969 KB)

außerhalb der Bundesrepublik Deutschland
(PDF-Dokument, 7,2 MB)

Zur Text-/Druckversion