BdV - Bund der Vertriebenen
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Vertriebene

Bei den Menschen, die in Folge des zweiten Weltkrieg aus Ost- und Südosteuropa in die drei westlichen Besatzungszonen und später in die 1949 gegründete Bundesrepublik Deutschland kamen, hatten einen unterschiedlichen definitorischen Status.

Im Bundesvertriebenengesetz wird unterschieden zwischen Vertriebenen, Heimatvertriebenen, Sowjetzonenflüchtlingen und Spätaussiedlern. Die deutschen Flüchtlinge aus den Ostgebieten sind juristisch definitorisch nicht erfasst.

Vertriebene und Heimatvertriebene sind deutsche Staatsangehörige oder Volkszugehörige, die in Folge des zweiten Weltkriegs aus ihrem Wohnort bzw. Heimatgebiet vertrieben bzw. ausgewiesen wurden. Vertriebene haben in den deutschen Ostgebieten gelebt bzw. in einem Ort nach dem Gebietsstand vom 31. Dezember 1937 (so genannte Volksdeutsche). Heimatvertriebene hatten am 31. Dezember 1937 oder vorher in einem Land gelebt aus dem sie vertrieben wurden.