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12.12.2012
BdV appelliert an die CDU/CSU Bundestagsfraktion, den Beschluss des CDU-Parteitages zur Einführung eines Nationalen Gedenktages für die Heimatvertriebenen umzusetzen.
Zum Beschluss der CDU, die auf ihrem Bundesparteitag
in Hannover die Einrichtung eines ‚Nationalen Gedenktages für die Opfer von
Flucht und Vertreibung‘ gefordert hat, erklärt BdV-Präsidentin Erika Steinbach MdB:
Ich begrüße, dass
sich die CDU auf ihrem Parteitag für die Schaffung eines ‚Nationalen Gedenktages‘
für die deutschen Heimatvertriebenen ausgesprochen hat. Dieser Gedenktag ist
längst überfällig.
In dem Beschluss
heißt es:
„Die CDU
Deutschlands spricht sich für die Einrichtung eines ‚Nationalen Gedenktages für
die Opfer von Flucht und Vertreibung‘ aus. Die CDU Deutschlands bittet die
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, im Bundestag einen Beschluss zur Einrichtung eines
‚Nationalen Gedenktages für die Opfer von Flucht und Vertreibung‘
herbeizuführen.“
Es bleibt zu
hoffen, dass sich endlich eine Mehrheit im Deutschen Bundestag dafür findet, dieses
Zeichen der Verbundenheit mit den deutschen Heimatvertriebenen und ihren
Nachkommen zu setzen. Dieser ‚Nationale Gedenktag‘ wäre auch eine Anerkennung des
Beitrags der deutschen Heimatvertriebenen zum Aufbau Deutschlands und zum
friedlichen Miteinander in Europa.
Bislang haben alle
Bundesregierungen, wie auch die Regierungen in den einzelnen Bundesländern, immer
wieder den Vertriebenen für diese Leistungen ihre Anerkennung gezollt.
Alljährlich werden bundesweit zum Tag der Heimat die öffentlichen Gebäude
beflaggt. Der ‚Nationale Gedenktag‘ könnte als nachhaltiges Zeichen gelebter
Solidarität hinzutreten.
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