BdV - Bund der Vertriebenen
< Entwurf der Stiftungskonzeption eine gute Arbeitsgrundlage, Änderungen aber notwendig
22.11.2010

Wissenschaftlicher Beirat der "Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung" nahezu einstimmig bestellt


Zur Sitzung des Stiftungsrates der „Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ am 22. November 2010 erklärt BdV-Vizepräsident Christian Knauer:

 

"Die BdV-Vertreter im Stiftungsrat der „Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ begrüßen den nahezu einstimmigen Beschluss zur Bestellung der Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats als wichtigen Schritt in die richtige Richtung."

 

BdV-Vizepräsident Christian Knauer wertete den unter Leitung von Stiftungsdirektor Prof. Dr. Manfred Kittel erarbeiteten Gesamtvorschlag als „ausgewogen und der Sache dienlich“.

 

Seine Präsidialkollegen Alfred Herold und Albrecht Schläger begrüßten die Bereitschaft zweier polnischer Wissenschaftler, in diesem Gremium mitzuwirken. Die sei aufgrund der Diskussionen in der Vergangenheit im Nachbarland „bemerkenswert und wird die Vorbehalte gegen die Gedenk- und Dokumentationsstätte zum Schicksal der deutschen Heimatvertriebenen deutlich mindern“.

 

Der Bundesvorsitzende des Verbandes der Siebenbürger Sachsen Dr. Bernd Fabritius betonte, dass mit der Berufung des Wissenschaftlichen Beirats nunmehr die inhaltliche Arbeit der Stiftung beginnen könne. Bis zum Sommer 2011 erhoffen sich die BdV-Stiftungsräte konkrete Aussagen zur Konzeption der Einrichtung.