BdV - Bund der Vertriebenen
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02.12.2011 Kategorie: Presse

Höchster nationaler rumänischer Orden für BdV-Vizepräsident Dr. Bernd Fabritius

Beispiel für andere Länder


Der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen und BdV-Vizepräsident Dr. Bernd Fabritius ist von Rumänien mit dem höchsten nationalen Verdienstorden ausgezeichnet worden. Dazu erklärt die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach MdB:

 

Die Verleihung des höchsten Nationalen Verdienstordens der Republik Rumänien durch den rumänischen Staatspräsidenten an den Bundesvorsitzenden der Siebenbürger Sachsen und BdV-Vizepräsidenten Dr. Bernd Fabritius macht das gute Verhältnis zwischen der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen und dem rumänischen Staat deutlich.

 

Diese Ehrung für den Repräsentanten der aus Siebenbürgen stammenden Deutschen zeigt, dass es ein gutes und vertrauensvolles Miteinander geben kann, trotz der Verwerfungen und Schrecknisse aus der Mitte des 20. Jahrhunderts.

 

In anderen europäischen Ländern sollte man dringend die eigene Politik gegenüber den vertriebenen Deutschen überprüfen und sich ein Beispiel an Rumänien aber auch Ungarn und der Slowakei nehmen. Ein gutes Miteinander nützt beiden Seiten und trägt  zu einem versöhnten Europa  bei.

 

In der Verleihungsurkunde an Dr. Bernd Fabritius heißt es:

„Es wird der Nationale Orden für vertrauensvolle Verdienste im Grade eines Kommandeurs Herrn Dr. Bernd Fabritius, dem Vorsitzenden des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in der Bundesrepublik Deutschland und Präsidenten des Weltverbandes der Siebenbürger Sachsen verliehen.“

 

Damit ist sein erfolgreiches Bemühen, „mit dem Herkunftsgebiet der Siebenbürger Sachsen einen zielorientierten Dialog zur Lösung gemeinsamer Anliegen zu führen und auch eine Brückenfunktion im Sinne eines guten Miteinanders in Europa wahrzunehmen“,  von höchster Stelle in Rumänien gewürdigt worden.

 

Nicht zuletzt die Rede des rumänischen Außenministers Dr. Theodor Baconschi auf dem Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, in der er versichert, dass die Siebenbürger als willkommene Landsleute in Rumänien vermisst werden, zeigt den Wandel im Verhältnis unserer Länder.