BdV - Bund der Vertriebenen
< Bericht bei der BdV-Bundesversammlung am 2. Dezember 2016 in Berlin
02.12.2016 Kategorie: Presse

Dr. Bernd Fabritius mit hervorragendem Ergebnis erneut zum BdV-Präsidenten gewählt

Präsidium spiegelt Aufgabenspektrum des Verbandes


Das neue Präsidium des Bundes der Vertriebenen (v.l.n.r.): Raimund Haser MdL, Waldemar Eisenbraun, Albrecht Schläger, Dr. Maria Werthan, Siegbert Ortmann, Reinfried Vogler, Stephan Mayer MdB, Stephan Grigat, Dr. Bernd Fabritius MdB, Milan Horáček, Renate Holznagel, Egon Primas MdL, Christian Knauer und Stephan Rauhut.

Soeben hat der Bund der Vertriebenen auf seiner Bundesversammlung in der Hessischen Landesvertretung in Berlin den Bundestagsabgeord­neten Dr. Bernd Fabritius mit hervorragendem Ergebnis erneut zum Präsidenten gewählt. Er erhielt 142 von 144 gültigen Stimmen. Das sind 98,6 Prozent.

 

Zu Vizepräsidenten wurden gewählt:

Stephan Grigat, Renate Holznagel, Christian Knauer, Stephan Mayer MdB, Albrecht Schläger und Reinfried Vogler.

 

Zu weiteren Präsidialmitgliedern wurden gewählt:

Waldemar Eisenbraun, Raimund Haser MdL, Milan Horáček, Siegbert Ortmann, Egon Primas MdL und Stephan Rauhut.

 

Die Präsidentin des Frauenverbandes im BdV, Dr. Maria Werthan, und der Präsident des Bauernverbandes der Vertriebenen, Christian Walter, gehören kraft Amtes dem Präsidium an.

 

Das neue Präsidium spiegelt das breite Aufgabenspektrum des Verbandes. Es zeigt außerdem, dass der Erinnerungstransfer innerverbandlich bereits gelungen ist.

 

Fabritius, der als Vorsitzender des Unterausschusses für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik des Deutschen Bundestages erst am Morgen von einer Auslandsreise aus Warschau zurückgekehrt war, erklärte u.a.: „Unser Verband wird in stark zunehmendem Maße als verlässlicher und kompetenter Partner gesehen, der repräsentativ und konstruktiv-lösungsorientiert für die Heimatvertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler auftritt. Wir haben es geschafft, der Öffentlichkeit zu vermitteln, dass wir für Menschenrechte, für Völkerverständigung und Versöhnung in einem geeinten und friedlichen Europa eintreten. Uns eint nicht der Hass auf diejenigen, die uns Unrecht zugefügt haben, sondern die Bereitschaft, auf unsere östlichen Nachbarn zuzugehen, ihnen die Hand zu reichen – so lange, bis sie ergriffen wird und wir mit unseren Anliegen weiterkommen.“ Auch die wahrheits­gemäße und offene Aufarbeitung der Vergangenheit sowie die Beratung und Betreuung von Spätaussiedlern und Zuwanderern, einschließlich heutiger Opfer von Flucht und Vertreibung, würden weiterhin wichtige Aufgabenfelder bleiben.