BdV - Bund der Vertriebenen
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Begrüßungsrede beim Jahresempfang des Bundes der Vertriebenen

BdV-Präsident Dr. Bernd Fabritius MdB

 

Meine Damen und Herren,

 

zum Jahresempfang des Bundes der Vertriebenen begrüße ich Sie herzlich hier in den Räumen der Bundespressekonferenz.

 

Mancher muss sich im Vergleich zum letzten Jahr vielleicht erst einmal orientieren:

 

  • Wir haben ein neues Präsidium.
  • Wir präsentieren ein neues Logo, viele von Ihnen kennen vermutlich schon unsere neue Homepage.
  • Und nicht zuletzt steht ein neuer Verbandspräsident am Rednerpult.

 

Trotz dieser Veränderungen bin ich mir jedoch sicher, dass Sie alle sich daran schnell gewöhnen werden und sage Ihnen ein „Herzliches Willkommen alle miteinander!“

 

Nicht neu, sondern fast schon Tradition ist die Anwesenheit unserer Bundeskanzlerin im Kreis unserer Gäste. Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, liebe Angela Merkel, ich begrüße Sie herzlich in unserer Mitte und freue mich außerordentlich, dass Sie uns die Ehre erweisen, auch am diesjährigen Empfang unseres Verbandes teilzunehmen und – was ebenfalls Tradition hat – ein paar Worte an uns zu richten. Durch Ihr wiederholt geäußertes, klares und unmissverständliches Bekenntnis zu den Anliegen der deutschen Vertriebenen und Spätaussiedler sind Sie eine verlässliche Partnerin an der Seite des BdV. Das wissen wir – und da spreche ich auch im Namen aller unserer Mitgliedsverbände – sehr hoch zu schätzen. Mit meiner Amtsvorgängerin Erika Steinbach haben Sie stets ein sehr gutes, ergebnisorientiertes und vertrauensvolles Verhältnis gepflegt. Dieses möchten wir, das neue Team, gerne mit Ihnen fortsetzen, das versichere ich Ihnen.

 

Liebe Erika Steinbach, wir alle fühlen uns geehrt, dass Du heute hier bist. Auch – aber nicht nur! – als Vorsitzende unserer BdV-Stiftung „Zentrum gegen Vertreibungen“ wird Dein Platz immer in unserer Mitte bleiben. Das Zentrum gegen Vertreibungen ist eine ureigene Stiftung des BdV – ein Instrument unseres Verbandes, das dazu beiträgt, Vertreibung und Völkermord als Mittel von Politik zu ächten. Ich begrüße Dich im Namen des gesamten Präsidiums ganz, ganz herzlich!

 

Unser Verband ist auf sachliche und dialogbereite Gesprächspartner in Politik und Gesellschaft angewiesen. Das gilt für die Bundesebene genauso, wie in den einzelnen Ländern. Vor allem der guten Zusammenarbeit zwischen Ihnen, geehrte Frau Bundeskanzlerin, und Dir, liebe Erika Steinbach, ist es zu verdanken, dass wir in diesem Jahr zum ersten Mal den nationalen Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung begehen können. Wir freuen uns, dass damit ein jahrzehntelanges Anliegen des BdV umgesetzt wird und bedanken uns in aller Form.

 

Mit unserem Leitwort für das Jahr 2015 greift der BdV Flucht und Vertreibung ganz bewusst auf. Es lautet: „Vertreibungen sind Unrecht – gestern wie heute“. Dieses Leitwort ist heute leider brandaktuell. Warum, muss ich in diesem Kreis nicht weiter ausführen.

 

Hinter Zahlen wie „einhunderttausend Flüchtlinge“ oder „eine Million Flüchtlinge“ stehen ebenso viele Einzelschicksale deren Leidensweg viele Mitmenschen in Deutschland nur erahnen können. Das darf man nie vergessen!

 

Meine Damen und Herren,

 

ich freue mich sehr, unseren Alt-Bundespräsidenten, Herrn Christian Wulff, unter den Gästen zu sehen. Schön, dass Sie, lieber Herr Wulff, bei uns sind!

 

Ich begrüße auch unsere Staatsministerin für Kultur und Medien, Frau Prof. Monika Grütters, den Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt, sowie den Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Herrn Dr. Gerd Müller. Herzlich willkommen!

 

Ebenfalls ein herzliches Willkommen allen Kolleginnen und Kollegen aus dem Deutschen Bundestag und aus den vertretenen Landesparlamenten und wenn ich in die Runde schaue, sehe ich viele mir bekannte Gesichter aus den Reihen der CDU, der CSU, der SPD und der Grünen. Das BdV-Präsidium wird mit allen demokratischen Parteien im politischen Dialog bleiben.

 

Unserer Einladung gefolgt ist der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Herr Hartmut Koschyk. In unseren Reihen genießt Du, lieber Hartmut, ebenso wie Deine Kollegen in den Ländern - und auch Dein Vorgänger im Amt, Dr. Christoph Bergner, - hohes Ansehen für die Arbeit im Bereich der Aussiedlerpolitik als auch im Bereich der grenzüberschreitenden Verständigungspolitik. Wir bitten Dich, lieber Hartmut, dem für uns zuständigen Bundesinnenminister Thomas de Maizière die besten Grüße zu übermitteln, wir wissen auch ihn heute durch Dich hier gut vertreten.

 

Ich begrüße den Vorsitzenden der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der Union im Deutschen Bundestag, Herrn Klaus Brähmig. Stellvertretend für die deutschen Minderheiten und Volksgruppen in unseren Herkunftsgebieten grüße ich mit Herrn Bernard Gaida den Vorsitzenden der Deutschen in Polen.

 

Heute sind wieder eine Reihe von Vertretern des diplomatischen Chors unter uns. Ich werte dieses als deutliche Bestätigung des Erfolges unseres Einsatzes für grenzüberschreitende Völkerverständigung und begrüße Sie ganz herzlich stellvertretend für Alle den Botschafter Ungarns, Sie lieber Herr Botschafter Czukor.

 

Ich grüße die Vertreter der Kirchen sowie den Vertreter des Zentralrates der Juden, dessen Präsidenten, Dr. Schuster, ich erst vor wenigen Tagen beim Festakt zur Eröffnung des NS-Dokumentations­zentrums in München erneut treffen konnte. Ich bitte Sie, Herr Vizepräsident Dainow, Herrn Dr. Schuster die besten Grüße zu übermitteln.

 

Ich freue mich, zahlreiche Vertreter von Nichtregierungsorganisationen und Verbänden sowie alle anwesenden Vertreter der Medien begrüßen zu dürfen.

 

Ihnen allen, die heute unserer Einladung gefolgt sind, nochmals ein „herzliches Willkommen“!

 

Jeder, der unseren Jahresempfang bereits kennt, weiß: Dieser Abend gilt traditionell nicht dem politischen Schlagabtausch.

 

Dieser Tradition folgend, werde ich heute nicht vertieft darauf eingehen, dass die Vertreibungen von Millionen von Deutschen vor 70 Jahren lange vor dem 8. Mai 1945 begannen und mit diesem Tag der Befreiung vom Naziterror noch lange nicht beendet waren. Darüber wird in nächster Zeit noch bei vielen Gelegenheiten zu sprechen sein.

 

Wir könnten auch über Entwicklungen bei der Bundesstiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ sprechen, die uns vor kurzem beschäftigt haben. Wir sehen aber, dass die Arbeit dort vorangeht und auf einem guten Weg bleibt.

 

Wir könnten auf die deutschen Zwangsarbeiter eingehen, die nach wie vor auf eine sichtbare Geste der Anerkennung warten.

 

Oder die Sudetendeutschen loben, die nun mit ihrer Satzungsänderung ein deutliches Zeichen in Richtung der Tschechischen Republik ausgesendet haben. Ich habe mich sehr gefreut zu erfahren, dass gestern in Prag eine Absichtserklärung zur vertieften kulturellen Zusammenarbeit zwischen der Republik Tschechien und dem Freistaat Bayern durch die zuständigen Minister für Kultur unterzeichnet werden konnte.

 

Insgesamt erleben wir – und das möchte ich besonders betonen – wie viel mehr unter dem Dach der Schritt um Schritt erweiterten Europäischen Union heute möglich ist. Was vor 25 Jahren noch undenkbar war und vor 10 Jahren noch als unmöglich galt, ist heute machbar.

 

Nach Medienberichten befindet sich der BdV auf „Modernisierungskurs“. Nun, Fortschritt und Aufbruch sind sicherlich gut. Aber man darf dabei nicht alles über Bord werfen, was über Jahrzehnte historisch gewachsen ist.

 

Der BdV ist nach wie vor der einzig repräsentative Dachverband der Vertriebenen und Spätaussiedler. Seine Aufgaben und Ziele sind klar definiert. Gestern wie heute ging und geht es darum, durch zeitgemäße Herangehensweise den Dialog nach innen und nach außen zu führen.

Immer wieder werben wir dafür,

 

  • Menschenrechte und Gesten der Empathie für Vertriebene und Flüchtlinge, für Opfer von Gewalt und Terror einzufordern,
  • Vertreibungen als politisches Machtinstrument zu ächten,
  • das kulturelle Erbe der Vertriebenen zu erhalten
  • und die gesamtgesellschaftliche Erinnerung an unser Schicksal zu fördern.

 

Damit wollen wir zum Frieden im vereinigten Europa beitragen, den unsere Charta bereits 1950 visionär eingefordert hat.

 

Sie alle, meine Damen und Herren, können uns dabei zur Seite stehen. Wir haben großen Rückhalt, und wir brauchen auch Unterstützung aus Politik und Gesellschaft. Niemand hat jemals genug Fürsprecher. Ich hoffe, dieser Abend dient dazu, dass wir in fruchtbaren Gesprächen viele weitere Mitstreiter gewinnen.

 

Deshalb – und um gemeinsam miteinander, aber auch um gut und fair übereinander zu sprechen – sind wir heute hier.

 

Nach den Worten unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel wünsche ich Ihnen in diesem Sinne gute Gespräche und lebhaften Gedankenaustausch. Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, Sie haben das Wort.

 


Rede von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel

 

Sehr geehrter Präsident, lieber Herr Fabritius,

liebe Frau Steinbach,

sehr geehrte Frau Staatsministerin, 
sehr geehrte Ministerkollegen,
sehr geehrter Herr Altbundespräsident, lieber Christian Wulff,
liebe Kolleginnen und Kollegen aus den Parlamenten,
Exzellenzen,
meine Damen und Herren,

 

wir erinnern in diesen Tagen an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 70 Jahren und des Zivilisationsbruchs der Schoah. Wer auch nur ansatzweise das Leid zu erfassen versucht, das von Deutschland in der Zeit des Nationalsozialismus in die Welt gebracht wurde, gerät an die Grenze des Vorstellungsvermögens. Nur indem wir uns der immerwährenden Verantwortung Deutschlands für diese Schrecken unserer Vergangenheit bewusst sind, können wir eine gute Zukunft gestalten. Nur so können wir angemessen an das Leid und das Unrecht erinnern, das Millionen Deutsche erfahren haben, die zum Ende des Kriegs und danach Opfer von Flucht und Vertreibung wurden.

 

70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs ist die Zahl derer, die als Vertriebene und Flüchtlinge bittere Zeiten durchlebten und überlebten, geringer geworden. Es lichtet sich der Kreis derer, die sich an Krieg und Vertreibung noch persönlich erinnern. Aber eines ist gewiss: Ihre Geschichte wird auch über Generationen hinweg unvergessen bleiben.

 

Es ist wichtig, dass die gesellschaftliche Anerkennung von Vertreibungsschicksalen nun auch regelmäßig in einem Gedenktag Ausdruck finden wird, den wir am 20. Juni zum ersten Mal begehen werden. Damit stärken wir die öffentliche und politische Wahrnehmung der Themen Flucht und Vertreibung. Wir rufen das Leid durch den Verlust von Heimat und von Angehörigen in Erinnerung, das auf dem Weg ins Ungewisse millionenfach durchlebt wurde. Und wir würdigen, was Vertriebene für den Wiederaufbau Deutschlands in den Nachkriegsjahren geleistet haben.

 

Mit dem Gedenktag am 20. Juni knüpfen wir an den Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen an. Daraus ergibt sich die Chance, sowohl historisches als auch aktuelles Geschehen in den Blick zu nehmen. Wir sind in diesen Tagen Zeugen gewaltiger Flüchtlingsströme. Das UN-Flüchtlingshilfswerk spricht von weltweit fast 51,2 Millionen Flüchtlingen, Vertriebenen und Asylsuchenden – so viele wie nie seit dem Zweiten Weltkrieg.

 

„Vertreibungen sind Unrecht - gestern und heute“ – mit dem diesjährigen Leitwort spannt der Bund der Vertriebenen einen Bogen von den Flüchtlingsdramen der Vergangenheit zu denen der Gegenwart. Historisches und Aktuelles zueinander in Beziehung zu setzen und beides gleichermaßen in den Blick zu nehmen – das ist der Ansatz, den auch die Bundesregierung verfolgt.

 

Auf der einen Seite leisten wir erhebliche Beiträge zur Erforschung und Vermittlung von Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa. In diesem Jahr sind es insgesamt über 23 Millionen Euro, die wir Museen, Wissenschafts- und Kultureinrichtungen hierfür zur Verfügung stellen. Neben dem Westpreußischen Landesmuseum in Warendorf fördern wir zum Beispiel das Pommersche Landesmuseum in Greifswald – inzwischen Teil meines Wahlkreises. Dieses Pommersche Landesmuseum lädt derzeit zu einer sehenswerten Sonderausstellung ein, die den Titel „Zwei Männer - ein Meer. Pechstein und Schmidt-Rottluff an der Ostsee“ trägt. Ich kann Sie alle nur ganz herzlich einladen. Es gibt da auch noch manch anderes zu sehen. Greifswald ist auch die Stadt von Caspar David Friedrich.

 

Auf der anderen Seite richten wir unser Förderprogramm auch an Aufgaben aus, die heutige Erfahrungen und Schicksale betreffen. Dazu zählt etwa die Einrichtung einer Juniorprofessur an der Universität Osnabrück zur Migration und Integration von Russlanddeutschen.

Es ist natürlich kaum damit zu vergleichen, wie schwer es Vertriebene in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg hatten, fern der Heimat neu Fuß zu fassen. Doch auch diejenigen, die heute aus den Staaten Mittel- und Osteuropas zu uns kommen, haben mit großen Eingewöhnungsschwierigkeiten zu kämpfen. Daher arbeiten wir daran, dass sie sich aufgenommen fühlen und gute Startbedingungen vorfinden. Dies gilt umso mehr, als wir Ende 2013 die Möglichkeiten für den Familiennachzug bei Spätaussiedlern erleichtert haben. Der Zuzug hat sich daraufhin mehr als verdoppelt – auf über 5.600 Menschen im vergangenen Jahr.

 

Meine Damen und Herren, die Schicksale, die Millionen Deutsche durch Flucht und Vertreibung erlitten haben, sind auch für uns heute Mahnung und Auftrag, dafür Sorge zu tragen, dass uns und künftigen Generationen solches Leid erspart bleibt. Die beste Antwort auf die Herausforderung der Sicherung von Frieden, Freiheit und Stabilität ist und bleibt die europäische Einigung. Herr Fabritius hat eben darauf hingewiesen, wie viele Möglichkeiten sich inzwischen daraus ergeben.

 

Daher brauchen wir Brückenbauer, wie wir sie auch und gerade in Ihren Reihen finden. Viele von Ihnen engagieren sich in der Heimat Ihrer Vorfahren. Sie unterstützen die Restaurierung von Kirchen oder den Aufbau von Begegnungsstätten und Bibliotheken. Sie organisieren Ausstellungen, Symposien und Studienfahrten. So unterhalten Sie vielfältige Kontakte zu unseren europäischen Nachbarn. Für dieses breite und unermüdliche Engagement danke ich Ihnen herzlich. Sie helfen mit, die Erinnerung an die Vergangenheit wach zu halten, die Verbindung zur Heimat und zu den Deutschen in mittel- und osteuropäischen Staaten zu pflegen und denen zur Seite zu stehen, die zu uns kommen.

 

Das Verständnis, für eine gute Zukunft zu sorgen, indem wir uns der Verantwortung für die Vergangenheit bewusst sind – das ist von Generation zu Generation immer wieder aufs Neue zu pflegen, mögen sich auch die jeweiligen Perspektiven ändern. Dafür stehen auch die Wechsel an der Spitze des Bundes der Vertriebenen.

 

In den 90er Jahren folgten auf Herbert Czaja im Präsidentenamt zuerst Fritz Wittmann und dann Erika Steinbach, die wir hier heute ganz herzlich begrüßen. Das war ein erster Generationenwechsel. Auf diejenigen, die Krieg und Vertreibung als Erwachsene oder Jugendliche unmittelbar erlebt hatten, folgten diejenigen, deren Lebensgeschichte von der Nachkriegszeit und den Anstrengungen der Integration geprägt war.

 

Liebe Frau Steinbach, 16 Jahre lang waren Sie als Präsidentin des BdV tätig und haben ihm Gesicht und Stimme verliehen. Selbstbewusst und mit klaren Worten haben Sie sich für die Rechte und Belange der Vertriebenen eingesetzt. Das hat Ihnen Anerkennung, aber auch Kritik und sogar Anfeindung eingebracht. Davon haben Sie sich aber nicht beirren lassen. Sie sind dem Anliegen treu geblieben, das Wissen über das Schicksal der Heimatvertriebenen lebendig zu halten. Viele Projekte zeugen davon. Deshalb noch einmal ganz herzlichen Dank dafür.

 

Mittlerweile hat sich das Generationenrad weitergedreht. Lieber Herr Fabritius, Sie verkörpern nun die Generation, die geprägt ist vom Fall des Eisernen Vorhangs, von der Deutschen Einheit und der Integration ehemaliger Ostblock-Staaten in die Europäische Union. Daraus haben sich auch für die Vertriebenen neue Möglichkeiten und Arbeitsfelder ergeben. Ihnen wünsche ich von Herzen viel Erfolg – und uns die Fortsetzung unserer traditionell guten und intensiven Zusammenarbeit. Die Bundesregierung steht auch künftig an der Seite der Vertriebenen – in guten Stunden, aber auch, wenn es einmal ein Problem zu lösen gilt.

 

Herzlichen Dank.