BdV - Bund der Vertriebenen

Liebe Besucherinnen und Besucher,

spannend und immer wieder voller neuer Zukunftsimpulse: So ist die Arbeit im und für den Bund der Vertriebenen – auch noch mehr als sieben Jahrzehnte nach den Ereignissen, die unseren Verband überhaupt erst notwendig gemacht haben. Unser zentraler Auftakt zum 70. Tag der Heimat in Berlin hat dies eindrucksvoll bewiesen.

Im gemeinsamen Resümee mit dem diesjährigen, fünften bundesweiten Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung wird nämlich klar, dass das Gedenken an unser Schicksal einen würdigen Platz in der öffentlichen Erinnerungskultur gefunden hat. Am Tag der Heimat müssen wir also nicht mehr unser Hauptaugenmerk darauf legen, sondern können uns stärker als bisher mit aktuellen Anliegen und zukünftigen Herausforderungen beschäftigen. Wir können darüber nachdenken, wie wir unsere Heimat lebenswerter gestalten wollen, wie wir unsere jeweils spezifische Kultur erhalten, wie wir nach wie vor vorhandene soziale Probleme lösen oder wie wir durch unseren grenzüberschreitenden Brückenbau noch besser auf das Europa hinarbeiten können, das in der Charta der deutschen Heimatvertriebenen von 1950 entworfen wird. Ministerpräsident Armin Laschet hat diese Aspekte in seiner Festrede deutlich herausgearbeitet.

Diese veränderte Erinnerungskultur hat viele Mütter und Väter. Einen, der sich besonders darum verdient gemacht hat, hat das BdV-Präsidium im Rahmen der diesjährigen Bundesversammlung am 29. November mit der Ehrenplakette des Verbandes ausgezeichnet. Einen Mann, der sich früh für unsere „Stiftung Zentrum gegen Vertreibungen“ eingesetzt hat. Einen Mann, der aufgrund seines Staatsamtes, aber auch aus Überzeugung 2015 eine berührende Festrede zum ersten Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung hielt. Der ebenso überzeugend 2016 bei unserem Tag der Heimat sprach – und der unserer Sache bis heute in Empathie verbunden ist: unseren ehemaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck.

Ihr
Dr. Bernd Fabritius

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